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BDP-Newsletter Januar 2017

In dieser Ausgabe:

• Verzeichnis der zertifizierten FachpsychologInnen für Rechtspsychologie BDP/DGPs wird neu aufgelegt
• Richtlinienentwurf Organvermittlung: BDP fordert Psychologen für Expertise
• Berufsbild Psychologie: Publikation des BDP um 4 Tätigkeitsfelder erweitert
• Gutachten: Kurswechsel zu einer morbiditätsorientierten Bedarfsplanung möglich
• Der Teufel steckt auch hier im Detail: Die Impressumpflicht im Internet
• IPPNW-Empfehlungen für Ärzte und Psychotherapeuten in Abschiebesituationen
• Umfrage zum Einsatz von Dolmetschenden im therapeutischen Bereich
• „Er setzte Meilensteine in unserer Berufspolitik“ - Gedenken an Volker Ebel
• 250 Neumitglieder dank BDP-Werbeaktion "Herbstvorteil“
• Kandidaten/innen für Vorstand der BDP-S gesucht
• BDP-Newsletter: Termine 2017
• Stellenmarkt: Neues Jahr, neuer Job?
• Mit dem BDP-Mitglieder-Bonus 50 Euro sparen!
• SERVICE, TIPPS und TERMINE

   AKTUELLES THEMA


Verzeichnis der zertifizierten FachpsychologInnen für Rechtspsychologie BDP/DGPs wird neu aufgelegt
Der Deutsche Psychologen Verlag (DPV) und das Fachgremium für Weiterbildung in Rechtspsychologie der Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen veröffentlichen in Kürze eine Neuauflage des gedruckten Verzeichnisses der zertifizierten FachpsychologInnen für Rechtspsychologie BDP/DGPs (www.psychologenverlag.de). Dazu wurden alle Inhaber des Zertifikats bereits im Dezember von der Deutschen Psychologen Akademie (DPA) zwecks Aktualisierung ihres Eintrags sowohl für das Online-Register als auch für das Buch angeschrieben. Redaktionsschlusstermin war der 16. Januar. Der DPV wird nun im zweiten Schritt allen im Buch verzeichneten Zertifikatsinhabern in Kürze einen Korrekturabzug ihres aktualisierten Eintrags senden. Voraussichtlich Anfang Februar geht die Neuauflage in Druck. Rückfragen dazu können per E-Mail an den DPV gesendet werden: verlag@psychologenverlag.de. Im Interesse einer verbesserten Information, Präsenz und Transparenz bei Gerichten und Staatsanwaltschaften versammelt das Verzeichnis der FachpsychologInnen für Rechtspsychologie BDP/DGPs die vorhandene Expertise zur Erstellung professioneller Gutachten und gibt so, unterteilt in Einsatzgebiet und Fachschwerpunkt, Gerichten und Staatsanwaltschaften eine Hilfestellung bei der Auswahl geeigneter und qualifizierter Gutachter.

   NACHRICHTEN


Richtlinienentwurf Organvermittlung: BDP fordert Psychologen für Expertise
Der BDP hat zu dem Entwurf einer Richtlinie der Bundesärztekammer für die Wartelistenführung und Organvermittlung zur Lungentransplantation Stellung genommen und darin die „Beteiligung vertiefter psychologisch-diagnostischer Kompetenzen“ eingefordert. Insbesondere setzt sich der BDP dafür ein, statt von der Einbeziehung „psychologisch erfahrener Personen“ zu sprechen ausdrücklich Psychologen oder Psychologische Psychotherapeuten als Experten für die Beratung zu benennen. Der BDP hat die Stellungnahme veröffentlicht unter www.bdp-verband.de

Berufsbild Psychologie: Publikation des BDP um 4 Tätigkeitsfelder erweitert
Der BDP hat soeben sein Kompendium „Berufsbild Psychologie“ in zweiter Auflage herausgebracht und dabei um die vier Tätigkeitsfelder Geronto-, Palliativ-, Umwelt-, und Wehrpsychologie ergänzt. Der Überblick umfasst nunmehr 14 Haupteinsatzgebiete von Psychologen/innen und die hierfür erforderlichen Qualifikationen. Er soll nicht nur Studierenden, sondern vor dem Hintergrund des zunehmenden gesellschaftlichen Bedarfs an psychologischer Expertise auch den Nachfragenden nach psychologischen Dienstleistungen eine Orientierung geben. Die Publikation steht zum Download unter www.bdp-verband.de

Gutachten: Kurswechsel zu einer morbiditätsorientierten Bedarfsplanung möglich
Wie bei der psychotherapeutischen Bedarfsplanung künftig die Häufigkeit psychischer Erkrankungen einbezogen werden kann, zeigt ein Gutachten, das vom IGES-Institut zusammen mit Prof. Dr. Frank Jacobi von der Psychologischen Hochschule Berlin des BDP im Auftrag der Bertelsmann Stiftung und der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) erstellt wurde. Für die BPtK ist das Ergebnis eindeutig: Mit dem im Gutachten entwickelten neuen Bedarfsindex können Morbiditäts- und Sozialstruktur in die psychotherapeutische Bedarfsplanung einbezogen werden. „Der Einstieg in eine bedarfsgerechtere Planung der psychotherapeutischen Praxissitze ist also machbar. Die Forderung des Gesetzgebers, eine Bedarfsplanung zu entwickeln, die Morbidität und Sozialstruktur berücksichtigt, ist umsetzbar“, schreibt die BPtK in einem Newsletter-Spezial, in dem sie die wichtigsten Ergebnisse des Gutachtens zusammenfasst und daraus ihre politischen Forderungen ableitet. Mehr BPtK-Informationen sowie das Gutachten im Wortlaut unter www.bptk.de

Der Teufel steckt auch hier im Detail: Die Impressumpflicht im Internet
Psychologen und Psychotherapeuten mit einer Website sind gemäß § 5 Telemediengesetz verpflichtet, auf dieser Seite bestimmte Daten zu nennen. Sonst drohen Abmahnungen von Konkurrenten und/oder ein Bußgeld. Ein Impressum braucht man aber nicht nur, wenn man eine eigene Website betreibt, sondern auch, wenn man sich im bzw. über das Internet mit Inhalten anbietet. Was man wo und wie beachten muss, erläutert BDP-Justiziar RA Jan Frederichs en detail in einem Beitrag in der nächsten Ausgabe von „report psyochlogie“, die am 9. Februar erscheint.

IPPNW-Empfehlungen für Ärzte und Psychotherapeuten in Abschiebesituationen
Viele Ärzte, Psychotherapeuten und andere heilberuflich Tätige geraten in einen schwierigen Konflikt, wenn sie sich bei Abschiebungen ihrer Patienten zwischen Patientenwohl und „Staatsräson“ entscheiden sollen. Die IPPNW-Deutschland (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) hat jetzt Empfehlungen herausgeben, wie sich die Betreffenden in einer solchen schwierigen Situation adäquat verhalten können. Die Handreichung steht zum Download unter www.ippnw.de

Umfrage zum Einsatz von Dolmetschenden im therapeutischen Bereich
Durch den Zuwachs von Flüchtlingen und durch die stetig steigende Globalisierung wird der Einsatz von Dolmetschenden im therapeutischen Bereich immer wichtiger. Der Leitende Psychologe des Schwerpunktes für Kulturen, Migration und psychische Krankheiten am Asklepios Fachklinikum Göttingen, Dr. Ibrahim Özkan, führt deshalb eine Onlineumfrage durch, die sich an Dolmetschende und Therapeuten/innen mit Erfahrungen in der Psychotherapie zu Dritt richtet und die Arbeit zwischen den Beteiligten evaluieren und verbessern soll. Der BDP bittet alle angesprochenen Mitglieder, sich an der maximal 10 Minuten in Anspruch nehmenden Umfrage zu beteiligen: www.q-set.de

   BDP INTERN


„Er setzte Meilensteine in unserer Berufspolitik“ - Gedenken an Volker Ebel
Volker Ebel ist am 26. September 2016 im Alter von 82 Jahren gestorben. Mit den Worten des derzeitigen Vorsitzenden der Sektion Klinische Psychologie im BDP, Dipl.-Psych. Henri Viquerat, ist mit dem ehemaligen Präsidenten des BDP (1978-1983) und Vorsitzenden der Sektion (1976-1985) „ein großer Lenker und Denker der (Klinischen) Psychologie von uns gegangen. Volker Ebel setzte Meilensteine in unserer Berufspolitik.“ Eine ausführliche Würdigung des Verstorbenen erscheint in der Februar-Ausgabe von „report psychologie“

250 Neumitglieder dank BDP-Werbeaktion "Herbstvorteil“
Die auch 2016 von Oktober bis Dezember durchgeführte Mitglieder-Werbeaktion „Herbstvorteil" war wieder sehr erfolgreich. Insgesamt wurden im Aktionszeitraum 250 Mitglieder in den BDP aufgenommen. Einem Großteil der Aufnahmeanträge gingen auch diesmal wieder Empfehlungen von Kollegen/innen bzw. Kommilitonen/innen voraus.

Kandidaten/innen für Vorstand der BDP-S gesucht
Für die turnusgemäße Neuwahl des Vorstands der Studierenden im BDP (BDP-S) am 1. April 2017 werden studierende BDP-Mitglieder gesucht, die sich ab der neuen Amtsperiode für die Interessen des Berufsnachwuchses im Berufsverband engagieren möchten. Einen Einblick in die Aufgaben gibt's unter www.bdp-s.de. Interessierte wenden sich an kontakt@bdp-s.de

BDP-Newsletter: Termine 2017
Regelmäßige Information durch den BDP-Newsletter ist auch in diesem Jahr ein wichtiger Service des BDP für seine Mitglieder. Interessierte finden Redaktionsschlusstermine und Erscheinungsdaten unter www.bdponline.de.

Stellenmarkt: Neues Jahr, neuer Job?
Auch 2017 finden BDP-Mitglieder exklusive Angebote und -gesuche in den kostenfreien Stellen- und Praktikumsbörsen im Mitgliederbereich unter www.bdp-verband.de/stellenboerse bzw. www.bdp-verband.de/praktikumsboerse. Zudem gibt es im Online-Stellenmarkt von "report psychologie" stets zahlreiche neue Stellenangebote aus den Bereichen Psychologie, Psychotherapie und Human Resources: www.report-psychologie.de/stellenmarkt/. Wer sich für den monatlichen Infodienst „rp-kompakt“ anmeldet (www.report-psychologie.de), erhält einmal im Monat die neuesten Jobangebote direkt und bequem per E-Mail.

Mit dem BDP-Mitglieder-Bonus 50 Euro sparen!
Pro BDP-Mitglied stellt die Deutsche Psychologen Akademie ein Guthaben von 50 Euro zur Verfügung, das für eine Fortbildung in 2017 eingelöst werden kann. Zusätzlich gibt es bei jeder Buchung den BDP-Mitglieder-Rabatt! Informationen zu allen Sonder- und Frühbucherkonditionen für BDP-Mitglieder sind zu finden unter www.psychologenakademie.de.



   SERVICE


DPV: Gewinner des Jahreskalenders stehen fest
John Nash lautet der Name des Mathematikers und Nobelpreisträgers, der unter einer Psychose litt und dessen Geschichte durch den Film "A Beautiful Mind" Bekanntheit erlangte. Aurelia Galow aus Hofheim und Vera Storm aus Lingen wussten die richtige Lösung und haben je einen Jahreskalender „MENSCHEN – mit psychischen Beeinträchtigungen“ (organic-village.de) gewonnen, die der DPV in der Dezember-Ausgabe des BDP-Newsletters verlost hat.

DPV-Bücher auf Amazon rezensieren und gewinnen!
Für das im Deutschen Psychologen Verlag (DPV) erschienene Buch "Praxis der Neuropsychotherapie" (www.psychologenverlag.de) der Psychotherapeutin Gabriele Eßing gibt es sowohl in verschiedenen Fachzeitschriften als auch bei den Kundenrezensionen auf Amazon viel Lob. Das Fazit der jüngsten Rezension lautet: "Dieses Buch ist wichtig, lehrreich und zugleich verständlich geschrieben." Mehr dazu auf www.amazon.de. Der DPV belohnt übrigens jede Bewertung, die Leser für die Bücher des Verlags bei Amazon abgeben. Wer ein Leserfeedback zu einem DPV-Buch auf www.amazon.de veröffentlicht, sende einfach eine E-Mail mit dem Link zur Rezension und seinen Adressdaten an verlag@psychologenverlag.de und darf sich auf Überraschungspost vom DPV freuen!

Die ganze Welt der Psychologie in einem Shop
Bücher, E-Books, Zeitschriften, Artikel und mehr online kaufen und in einer persönlichen Online-Bibliothek lesen - all das bietet die im vorigen Jahr gestartete Plattform www.psychologiebuch.de. Dieser Onlineshop richtet sich speziell an PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, PsychoanalytikerInnen und angrenzende Fachgebiete und wirbt mit fachkundiger Betreuung bei Information und Kauf. Das Angebot umfasst 30.000 lieferbare Artikel - darunter auch das Buchprogramm des Deutschen Psychologen Verlags (DPV), der einer der Verlagspartner von psychologiebuch.de ist: www.psychologiebuch.de



In der neuen WP aktuell: Erlernte Vorlieben
Woher kommen unsere Vorlieben? Diese Frage beantwortet Professor Dr. Sebastian Gluth in der neuen Ausgabe „Alles Neuro?“ der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie aktuell. Die Lernforschung weist dabei auf die zentrale Rolle von Belohnungen und Bestrafungen hin. Sie beeinflussen unsere Präferenzen selbst über Jahrzehnte hinweg. Die neue Ausgabe gibt’s bis zum 31. Januar 2017 im Neuro-Paket – zusammen mit der Geschenkausgabe „Die Psyche des Chefs“: www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de

Pflegestärkungsgesetz II – Finanzierungslücke bleibt
Mit dem Pflegestärkungsgesetz II (www.pflegestaerkungsgesetz.de) wird die Pflichtabsicherung ab 2017 zwar besser, sie reicht aber immer noch nicht aus, um die tatsächlichen Pflegekosten zu decken. Der BDP-Wirtschaftsdienst bietet den BDP-Mitgliedern deshalb an, ihnen mit Hilfe einer individuellen Pflegeanalyse die bestehende Finanzierungslücke in den einzelnen Pflegegraden und Absicherungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Tipp: Beratungstermin (www.bdp-wirtschaftsdienst.de) oder gleich einen individuellen Vorschlag anfordern (www.bdp-wirtschaftsdienst.de).

Erinnerung: Berufsunfähigkeits-Absicherung mit vereinfachter Gesundheitsprüfung verlängert
Wie schon berichtet (vgl. BDP-Newsletter 12-2016) konnte der Wirtschaftsdienst des BDP mit der HDI Lebensversicherung vereinbaren, dass BDP-Mitglieder noch bis zum 30.3.2017 Berufsunfähigkeits-Versicherungen mit vereinfachter Gesundheitsprüfung abschließen können. Inzwischen sind auch die neuen Tarife verfügbar. Vielfach haben sich die Beiträge nur in geringem Maße verändert. Durch den bestehenden Kollektivvertrag erhalten BDP-Mitglieder weiterhin Beitragsvorteile im Vergleich zum Einzelvertrag. Mehr Info unter www.bdp-wirtschaftsdienst.de

Neues Jahr – neue Regelungen im Versicherungsbereich
Die zum Jahreswechsel in Kraft getretenen Neuerungen im Versicherungsbereich hat der BDP-Wirtschaftsdienst auf seiner Webseite übersichtlich zusammengestellt. Sie betreffen die Senkung des Garantiezinses, neue Produkte und Garantiemodelle für die private Altersvorsorge, neue Steuerregelungen für Lebensversicherungen, eine höhere Förderung für die Basis-Rente sowie der betrieblichen Altersvorsorge, von der angestellte Psychologen profitieren. Alle Details unter www.bdp-wirtschaftsdienst.de

Versicherungen auch schon für Psychologie-Studenten wichtig
Mit Beginn des Studiums verändert sich auch der Versicherungsbedarf. Es ergeben sich neue Anforderungen an die Absicherung von neu entstandenen oder bereits vorhandenen Risiken. Darauf weist der BDP-Wirtschaftsdienst hin. Und ergänzt, dass ein frühzeitiger Einstieg in bestimmte Versicherungsbereiche die laufenden finanziellen Belastungen langfristig minimieren und spätere Erschwernisse eines Versicherungsabschlusses verhindern kann. Die Experten des BDP-Wirtschaftsdienstes beraten individuell und zudem profitieren auch studentische Mitglieder bereits von Sonderkonzepten und – konditionen. Terminvereinbarung: www.bdp-wirtschaftsdienst.de

Fortbildungswoche Sucht und Prävention 4.-10.3.2017 in Berlin
Tabak, Cannabis, Alkohol, Glückspiel und Internetabhängigkeit – problematischer Substanzkonsum und Verhaltenssüchte sind in der Allgemeinbevölkerung hoch verbreitet. Das ist Anlass für geeignete Interventionsangebote! Doch wie gelingt es, Klienten und Patienten zur Veränderung zu motivieren? Welche Bedeutung haben die aktuellen S3-Leitlinien? Diese und weitere Fragen werden in der Fortbildungswoche Sucht und Prävention vom 4. bis zum 10.3.2017 in Berlin unter Leitung praxiserfahrener Dozenten erörtert. Mehr Info unter www.psychologenakademie.de

Gefährdungsbeurteilung und psychische Belastung nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes
Arbeitgeber sind verpflichtet, die Gefährdung ihrer Mitarbeiter durch psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu erfassen und zu dokumentieren. In dem viertägigen Seminar werden die Teilnehmer befähigt, ein fachpsychologisch fundiertes, komplexes betriebliches System zur Erstellung und Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen in Bezug auf psychische Belastung zu entwickeln und in allen Phasen umzusetzen. Der Dozent Dipl.-Psych. Boris Ludborzs verfügt über hervorragende Expertise und jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet. Das Seminar in Frankfurt/M teilt sich in zwei Blöcke am 24./25.3. und 7./8.4.2017. Mehr Info unter www.psychologenakademie.de

Resilienzförderung und CIPBS - Ein integratives Verfahren zur Traumatherapie mit Kindern und Jugendlichen
Der CIPBS-Workshop greift verschiedene bereits bestehende Therapiekonzepte (EMDR, Maltherapie, KIP) auf und fügt sie unter dem Titel Conflict Imagination, Painting and Bilateral Stimulation zu einem schonenden ressourcenorientierten Therapieverfahren zusammen. Dieses Konzept bewährt sich sehr in der Arbeit mit schwer belasteten Kindern und Jugendlichen. In der Praxis zeigen sich gute Erfolge bei posttraumatischen Belastungsstörungen, Angststörungen (vor allem Schulängsten), bei Essstörungen, aber auch bei PatientInnen mit psychosomatischen Beschwerden wie Übelkeit oder Bauchschmerzen. Das Seminar findet am 6.3.2017 in Berlin statt. Mehr Info unter www.psychologenakademie.de

   TIPPS UND TERMINE


WD-Steuertipp Nr. 19: Neues zur Steuererklärung
Immer drückt die Frist zur Abgabe der Steuererklärung und das Sammeln und Übersenden der Unterlagen in Papierform ist eine Last. Welche Neuerungen der Gesetzgeber im vergangenen Jahr beschlossen hat, erläutert der Wirtschaftsdienst des BDP in seinem Steuertipp Nr. 19 unter www.bdp-wirtschaftsdienst.de/steuerberatung

Neuer E-Mail-Newsletter zu "Frauen und Karriere" beim DPV
Wie machen Frauen Karriere? Welche psychologischen Studien bieten Frauen Erkenntnisse, um beruflich erfolgreich zu sein? Zu Themen wie diesen erscheint ab 2017 im Deutschen Psychologen Verlag (DPV) ein neuer, kostenfreier E-Mail-Informationsdienst "Frauen und Karriere", für den sich Interessenten per E-Mail (verlag@psychologenverlag.de) anmelden können. Einen Vorgeschmack gibt es mit einem ersten Beitrag auf der Homepage der "Wirtschaftspsychologie aktuell": www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de

Im nächsten „report psychologie“: Psychotherapie versus Psychopharmaka
In der nächsten Ausgabe von „report psychologie“ (erscheint am 9. Februar) geht es u. a. um Psychotherapie versus Psychopharmaka. Henriette Palm und Prof. A. Hinz von der Charité Berlin gehen der Frage nach, ob der Einsatz von Psychopharmaka bei psychischen Erkrankungen nichts bringt oder doch in manchen Fällen sinnvoll ist. Im Fachwissenschaftlichen Teil befassen sich Prof. Helmut E. Lück und Miriam Rothe von der FU Hagen mit Hugo Münsterberg. Die Autoren berichten über sein Leben und Wirken sowie seine Bedeutung für Generationen von Psychologen.



Neu auf WP aktuell online: Psychologen bei der Gefährdungsbeurteilung einbeziehen
Ein neues Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) nennt Kompetenzen, die aus arbeits- und organisationspsychologischer Sicht bei Gefährdungsbeurteilungen im Betrieb notwendig sind. Außerdem wird gefordert, dabei stärker Arbeits- und Organisationspsychologen einzubeziehen. Mehr dazu auf der Webseite der Wirtschaftspsychologie aktuell: http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/nachrichten/nachrichten-20161227-psychologen-bei-der-gefaehrdungsbeurteilung-einbeziehen.html. Die Intention der DGPs-Forderungen ist weitestgehend deckungsgleich mit den Forderungen des BDP, die unter dem Motto „Gesunde Arbeit braucht Psychologie“ bereits im Jahr 2015 von der Delegiertenkonferenz verabschiedet wurden (s. u. www.bdp-verband.de).

Neu auf report-psychologie.de: Geschlechter
Sexualität und Geschlecht sind vielfältiger als wir das gemeinhin wahrnehmen. Ob und wie sehr sich eine Person – abgesehen von ihren körperlichen Merkmalen – als Mann oder Frau erlebt und sich zu anderen Menschen hingezogen fühlt, ist über mehr als äußerlich sichtbare Merkmale oder einen bestimmten Chromosomensatz definiert. Wie komplex das Thema „Geschlechter“ ist, erläutert die Sexualforscherin Prof. Dr. Hertha Richter-Appelt im Thema des Monats Januar. Dazu gibt’s wie immer passende Literaturtipps, Downloads, Links und Veranstaltungshinweise unter www.report-psychologie.de/thema-des-monats.

Sektion Klinische Psychologie: Termine 2017 online
Viele Fachgruppen in der BDP-Sektion Klinische Psychologie haben bereits ihre Veranstaltungen für 2017 terminiert. Eine Übersicht gibt es auf der Webseite "Aktuelles und Termine" der Sektion unter www.bdp-klinische-psychologie.de.

Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie
Um gesellschaftliche Spaltungen und Erfahrungen von Ungleichheit und Ungerechtigkeit geht es beim diesjährigen Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie vom 9. bis zum 12. März in Berlin. Erwartet werden u. a. Dr. Ulrich Schneider (Paritätischer Wohlfahrtsverband), Prof. Dr. Christoph Butterwegge (Die drei Großen Erzählungen unserer Zeit: Globalisierung, demographischer Wandel und Digitalisierung), Prof. Dr. Gerd Bosbach (Welt der Renten aus den Fugen), Prof. Dr. Herrman Klenner (Nachdenkenswertes über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit) und Dr. Almuth Bruder-Bezzel (Die Attraktivität des Rechtspopulismus). Mehr Info unter www.ngfp.de

Alle BDP-Termine sowie Tagungen und Kongresse mit und ohne BDP auf einen Blick:
www.bdp-verband.de/aktiv/termine.html

   ZU GUTER LETZT


Erbsenzähler gesucht
Ein bisschen penibel sollte schon sein, wer der Wissenschaft dabei behilflich sein will, Rhizaria, einzellige Zooplankter, zu sortieren: www.buergerschaffenwissen.de


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Hans-Werner Drewe (Tel. 030 - 209 166 660, E-Mail)