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BDP-Newsletter September 2007

  • BDP unterzeichnet Aufruf gegen ausufernde Überwachung - Demo am Samstag in Berlin
  • Juliane Dürkop zur Kammerpräsidentin in Schleswig-Holstein gewählt
  • Psychologin künftig an der Spitze der Bundesanstalt für Arbeitsschutz
  • Internationaler Strafgerichtshof setzt BDP-Mitglied auf Expertenliste
  • Probatorische Sitzungen gleich wichtig aber weniger wert
  • Countdown für die Top-Fachtagung: "Mit Diagnostik zum Erfolg" am 12.10.2007
  • Stalking: BDP-Frauenausschuss sieht noch Defizite bei Hilfsangeboten
  • Gleichbehandlungsgesetz: Psychologinnenausschuss fordert konsequentere Umsetzung
  • Psychotherapeuten für Online-Studie zu Ausbildungsbedingungen gesucht
  • Forschungsgutachten zur PT-Ausbildung ausgeschrieben
  • PiA machen schlechte Ausbildungsbedingungen öffentlich
  • Internet-Befragung: Friedenspsychologie als Berufsfeld für Psychologen/innen?
  • Symposium "Familie und Partnerschaft" zu Ehren des Münsterberg-Preisträgers
  • BDP-Tagung zur Rechtspsychologie hochkarätig besetzt
  • Wirtschaftspsychologie aktuell erfolgreich auf der Messe Zukunft Personal 2007
  • TU Braunschweig übertrumpft Uni Jena
  • Kompakter geht's nicht: Ganztägig Vorträge und persönliche Beratung zur Selbstständigkeit
  • Helfer und Heiler - PID hilft, die Spreu vom Weizen zu trennen
  • Akademie & Verlag aktuell / TIPPS und TERMINE

AKTUELLES THEMA

BDP unterzeichnet Aufruf gegen ausufernde Überwachung - Demo am Samstag in Berlin
Gemeinsam mit rund 50 Bürgerrechtsorganisationen, politischen Gruppen und Organisationen der Zivilgesellschaft ruft der BDP für Samstag, den 22. September unter dem Motto "Freiheit statt Angst" zu einem Marsch durch Berlin auf, um gegen die ausufernde Überwachung durch den Staat zu protestieren. Die Organisationen sind sich einig, dass es höchste Zeit ist, vor dem Hintergrund permanenter Verschärfungen von Sicherheits- und Überwachungsgesetzen für die Bewahrung der Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger auf die Straße zu gehen. Die Demonstration wendet sich unter anderem gegen die Vorratsspeicherung des Telekommunikationsverhaltens der gesamten Bevölkerung, die im Herbst auf der politischen Agenda steht, sowie gegen verdeckte Online-Durchsuchungen von Computern. Die Demo-Homepage mit dem Aufruf im Wortlaut.

NACHRICHTEN

Juliane Dürkop zur Kammerpräsidentin in Schleswig-Holstein gewählt
Bei der konstituierenden Kammerversammlung der Psychotherapeutenkammer Schleswig-Holstein ist Juliane Dürkop (BDP) zur Präsidentin gewählt worden. Zuvor hatte die langjährige Vorsitzende der BDP-Landesgruppe Schleswig-Holstein bei den Kammerwahlen mit Abstand die höchste Stimmenzahl erreicht. Zweiter BDP-Vertreter im 5köpfigen Vorstand ist Dr. Dietmar Ohm. Die drei weiteren Vorstandsmitglieder gehören ebenfalls dem Wahlbündnis aus BDP/VPP, DGVT und GwG an, das neun von zehn Kandidaten bei der Wahl zur Kammerversammlung mit 18 Sitzen durchgebracht hatte.

Psychologin künftig an der Spitze der Bundesanstalt für Arbeitsschutz
Bundesarbeitsminister Franz Müntefering hat Isabel Rothe zur neuen Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ernannt. Sie wird am 1. November 2007 die Leitung der BAuA übernehmen. Isabel Rothe (44) ist zurzeit Geschäftsführerin der Jenapharm, einem Tochterunternehmen der Bayer Schering Pharma AG. Die gebürtige Bonnerin studierte Arbeits- und Organisationspsychologie an der TU Berlin (Abschluss 1989). Die BauA unterstützt als Ressortforschungseinrichtung des Bundes mit rund 600 Beschäftigten das Bundesministerium in Fragen von Sicherheit, Gesundheit und der menschengerechten Gestaltung der Arbeit. Zum umfangreichen Aufgabenspektrum der BAuA zählt auch die Geschäftsführung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). BauA-Webauftritt.

Internationaler Strafgerichtshof setzt BDP-Mitglied auf Expertenliste
Der Marburger Fachpsychologe für Rechtspsychologie Dr. Lutz Gretenkord ist nach seiner Nominierung durch den BDP nunmehr vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag in die Liste seiner Experten aufgenommen worden. Das BDP-Mitglied wurde von der Sektion Rechtspsychologie im BDP bereits 2005 vorgeschlagen, nachdem der BDP die entsprechende Ausschreibung des Gerichts im BDP-Newsletter publiziert hatte.

Probatorische Sitzungen gleich wichtig aber weniger wert
Es bleibt dabei, dass probatorische Sitzungen zwar genauso wichtig wie spätere Therapiesitzungen sind, aber geringer honoriert werden dürfen. Das Bundessozialgericht (BSG) hat sich mit seiner jüngsten Entscheidung am 29.8.2007 nicht dem vorinstanzlichen Urteil des SG Reutlingen angeschlossen, wonach probatorische Sitzungen wie Therapiesitzungen honoriert werden müssen. Wie dem Terminbericht des BSG zu entnehmen ist, stützt sich das BSG dabei wesentlich auf die Auffassung, dass das Angemessenheitsgebot in § 85 Abs. 4 Satz 4 SGB V nur für genehmigungspflichtige Leistungen gelte. BDP-Justiziar RA Jan Frederichs ist allerdings gespannt, wie das BSG diese Auslegung begründet. Seiner Auffassung nach "scheint die in der Regel vorrangige wörtliche Auslegung der Vorschrift eindeutig unabhängig von der Genehmigungsbedürftigkeit an die Zeitgebundenheit der Leistung anzuknüpfen." Abzuwarten bleibt ebenfalls, ob und ggf. wie konkret das BSG in der Urteilsbegründung auch Aussagen dazu treffen wird, unter welchen Umständen einem Punktwertverfall bei nicht genehmigungsbedürftigen Leistungen entgegen getreten werden muss, bzw. ob und welche Interventionsregelungen bei der Honorarverteilung zwingend getroffen werden müssen.

Countdown für die Top-Fachtagung: "Mit Diagnostik zum Erfolg" am 12.10.2007
Große Nachfrage für den wirtschaftspsychologischen Intensivtag in Montabaur: Bereits über 100 Anmeldungen zeigen, dass das Thema den Nerv der Zeit trifft. Und bieten die Gewähr für nutzbringendes Networking! Noch können Sie sich Ihren Platz sichern in dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung. Erleben Sie, wie der Bogen geschlagen wird vom Einstiegsvortrag von Prof. Schuler zu "Stand und Herausforderungen wirtschaftspsychologischer Diagnostik" über u.a. Potenzial- und Managementdiagnostik in mittelständischen (Ströer) und Großunternehmen (Deutsche Bahn) bis hin zu den "Zukunftsperspektiven der Eignungsdiagnostik" (Abschlussvortrag Dr. Kersting). Und das im stilvollen Ambiente des Schloß Montabaur, verkehrstechnisch gut angebunden durch den nahe gelegenen ICE-Bahnhof. Alles weitere und die Online-Anmeldung.

Stalking: BDP-Frauenausschuss sieht noch Defizite bei Hilfsangeboten
Der Psychologinnen-Ausschuss im BDP begrüßt das vor Kurzem in Kraft getretene Gesetz zum strafrechtlichen Schutz vor Stalking. Außerdem fordert er eine staatliche Förderung der Hilfsangebote im Bereich Stalking und eine bessere Ausbildung der Polizeibeamten im Umgang mit Stalking-Opfern. Laut einer an der TU Darmstadt von 2002 bis 2005 durchgeführten wissenschaftlichen Studie sind über 80 % der Stalking-Opfer Frauen. Die Studie ergab außerdem, dass Stalking ganz massive Auswirkungen in Form körperlicher und psychischer Beschwerden auf die Opfer hat und ein Mangel an Hilfsangeboten besteht. 80% der Stalking-Opfer beurteilen zudem die Maßnahmen der Polizei als nicht ausreichend und unangemessen. Wie sich Stalking für beide Seiten - Opfer und Täter - darstellt, ist Thema eines Vortrags von Prof. Dr. Hans-Georg W. Voss, Psychologisches Institut der TU Darmstadt, im Anschluss an die Mitgliederversammlung der Sektion Klinische Psychologie am 13.10 2007 in Dresden (s. a. "Tipps und Termine"). Ein Fortbildungsseminar zum Thema gibt's bei der Deutschen Psychologen Akademie (s.u. DPA aktuell).

Gleichbehandlungsgesetz: Psychologinnenausschuss fordert konsequentere Umsetzung
Nach einjährigen Erfahrungen mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz hat der Psychologinnen-Ausschuss des BDP für dessen weitere Umsetzung drei Hauptforderungen aufgestellt: (1) Das Verbandsklagerecht, (2) ein radikaleres Eintreten der Bundesregierung für die Verwirklichung der Gesetzesziele, wozu u. a. eine bessere personelle Ausstattung der Anti-Diskriminierungsstelle und die nach dem Gesetz geforderte Einsetzung des 16-köpfigen Beirates der Anti-Diskriminierungsstelle gehöre, sowie (3) eine bessere Öffentlichkeitsarbeit für das Gesetz, da ein Großteil der Bevölkerung den Inhalt des Gesetzes bislang nicht kenne. Die Stellungnahme ist im Wortlaut nachzulesen.

Psychotherapeuten für Online-Studie zu Ausbildungsbedingungen gesucht
Im Rahmen einer Studie zu den Bedingungen in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten werden Psychotherapeuten gesucht, die ihre Ausbildung nach den Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen zum Psychotherapeutengesetz absolviert haben. Erfasst werden Daten zu den Rahmenbedingungen der Ausbildung (Ausbildungsdauer, Alter bei Beginn der Ausbildung, Ausbildungskosten etc.). Die Online-Befragung dauert ca. 15 - 25 Minuten, sie kann unter dem Link beantwortet werden.

Forschungsgutachten zur PT-Ausbildung ausgeschrieben
Das Bundesministerium für Gesundheit hat ein Forschungsgutachten ausgeschrieben, um die bestehende Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten und zum Kinder- und Jungedlichenpsychotherapeuten nach dem PsychThG und den Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten evaluieren zu lassen. Aufbauend auf den Ergebnissen der Evaluation sollen Vorschläge für eine Reform erarbeitet werden. Nähere Informationen zu dieser Ausschreibung finden Sie auf dem Internetportal des Bundesministeriums für Gesundheit. Die Angebotsfrist läuft bis zum 15.10.2007.

PiA machen schlechte Ausbildungsbedingungen öffentlich
In einem Offenen Brief an die mit den Ausbildungsinstituten für Psychotherapie kooperierenden psychiatrischen und psychosomatischen Lehrkliniken hat das PPiA-Netz (Vernetzung von Psychologischen Psychotherapeuten/innen in Ausbildung *** http://de.geocities.com/ppianetz ***) Forderungen zu angemessenen Arbeitsbedingungen einschließlich angemessener Bezahlung für die sogenannten Praktischen Tätigkeiten der Psychotherapeuten/innen in Ausbildung in den Kliniken erhoben. Der Brief, der auch an Medienvertreter und Politiker verschickt wurde, kann als PDF-Datei nachgelesen werden.

Internet-Befragung: Friedenspsychologie als Berufsfeld für Psychologen/innen?
Das Interesse bei Psychologiestudierenden ist vorhanden, die Möglichkeiten, einer beruflichen Tätigkeit im Bereich der Friedenspsychologie sind jedoch nahezu unbekannt. Das Forum Friedenspsychologie führt deshalb eine entsprechende Internet-Befragung durch. Das dadurch gewonnene Wissen (z .B. über inhaltliche Aspekte solcher Tätigkeiten, strukturelle Rahmenbedingungen, erforderliche psychologische Kompetenzen etc.) soll Interessierten zur Verfügung gestellt werden. Die Befragung richtet sich an alle Psychologinnen und Psychologen, die im Bereich der Friedenspsychologie (Definition auf der Webseite s.u.) beruflich tätig sind. Sie kann anonym oder nicht-anonym bearbeitet werden und dauert nur wenige Minuten. Link zur Befragung..

Symposium "Familie und Partnerschaft" zu Ehren des Münsterberg-Preisträgers
Prof. Dr. Gil Noam aus Havard, Prof. Dr. Meinrath Perres aus der Schweiz (Uni Fribourg) sowie Dr. Elisabeth Strasser und Dr. Franz Thurmaier aus München geben der Auszeichnung von Prof. Dr. Klaus A. Schneewind mit der Hugo-Münsterberg-Medaille einen würdigen Rahmen in Form eines Symposiums zum Thema "Der Stellenwert von Familie und Partnerschaft in einer sich wandelnden Welt". Die Veranstaltung findet am 27.10.2007 ab 14.00 Uhr im Literaturhaus München statt. Interessenten sind herzlich eingeladen, Anmeldung ist erforderlich z. B. per E-Mail. Wie bereits im BDP-Newsletter berichtet wird Professor Schneewind die Ehrung des BDP aufgrund seiner herausragenden Verdienste um die Verbreitung und praktische Nutzung psychologischer Konzepte zuteil. Mehr Info zur Veranstaltung.

BDP-Tagung zur Rechtspsychologie hochkarätig besetzt
Wer an Rechtspsychologie "irgendwie" interessiert ist, sollte sich den Termin unbedingt vormerken und sich rechtzeitig anmelden: Die 4. Tage der Rechtpsychologie, 6.-8- März 2008 in Berlin, warten unter dem Motto: "Rechtspsychologie zwischen Justiz, Politik und Medien" mit einem hochkarätigen, nicht nur für "Insider" spannenden Programm auf, das von namhaften Beteiligten aus Politik, Justiz, Psychologie und Medien gestaltet wird. Mehr Info.

Wirtschaftspsychologie aktuell erfolgreich auf der Messe Zukunft Personal 2007
Die Zeitschrift Wirtschaftpsychologie aktuell war auf der diesjährigen Messe Zukunft Personal 2007 vom 11. bis 12. September 2007 erfolgreich mit einem Stand vertreten und organisierte außerdem eine Podiumsdiskussion am ersten Messetag. Viele neue Leser konnten zum Probelesen gewonnen werden. In einer dynamischen Diskussion, bei der es mehrfach Szenenapplaus gab, diskutierten Prof. Dr. Heinrich Wottawa, Uni Bochum, Dr. Martin Kersting, Kienbaum Institut für Management Diagnostik/RWTH Aachen, Henrik Zaborowski, access AG, Köln, Peter Rothaar, Personalleiter Airport Köln/Bonn, sowie Joachim Diercks, Geschäftsführer Cyquest GmbH, Hamburg, zum Thema "Scharlatane auf dem Vormarsch? Die Anziehungskraft einfacher Rezepte bei der Personalauswahl" über die Gratwanderung, einen hochkomplexen Auswahlprozess möglichst effizient umzusetzen. Grundtenor war schließlich, dass eine psychologisch fundierte Eignungsdiagnostik nicht durch einen übergroßen Pragmatismus verstellt werden dürfe. Es gelte vor allem, sinnvolle Ziele des Auswahlprozesses festzulegen und darauf aufbauend eine optimale Prozessgestaltung zu erreichen. Ein Probe-Abo der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie aktuell können Sie online bestellen. Weitere Informationen zur Podiumsdiskussion in Kürze.

TU Braunschweig übertrumpft Uni Jena
An der TU Braunschweig liegen für das WS 2007/08 1.676 Bewerbungen für 66 Studienplätze im Bachelor-Studiengang Psychologie vor, was einer Quote von über 25 Bewerbungen auf einen Studienplatz entspricht. Das teilte der Studiendekan für den Studiengang Psychologie an der TU, Prof. Dr. Wolfgang Schulz, jetzt der BDP-Newsletter-Redaktion mit. Er reagierte damit auf die im letzten BDP-Newsletter verbreitete Spekulation, die entsprechende Quote an der Uni Jena sei besonders extrem. Jena hatte stolz 14 Bewerber pro Studienplatz gemeldet.

BDP INTERN

Kompakter geht's nicht: Ganztägig Vorträge und persönliche Beratung zur Selbstständigkeit
Der 2. Existenzgründungs- und Existenzsicherungstag des BDP rückt langsam näher. Am 10.11.2007 erwartet Sie von 10.30 bis 19.30 Uhr in Bonn ein Kompaktseminar, das Ihnen u.a. mit den Themen: Rechtliche Aspekte der Freiberuflichkeit, Marketing, Akquisition, Praxisaufbau und Praxisführung, Fördermöglichkeiten, Versicherungen, Fort- und Weiterbildung, Anbieter-Datenbanken etc. wesentliche Aspekte der selbstständigen Berufsausübung an einem Tag vermittelt. Schwerpunktmäßig werden in Workshops die Berufsfelder "Coaching und Supervision" sowie "Gesundheitspsychologie" vorgestellt und Erfordernisse eines erfolgversprechenden Angebots analysiert. Besonders interessant: Referenten und weitere Experten (u.a. Jurist, Dipl.-Kfm., Steuerberater) stehen Ihnen parallel zu den Vorträgen an den Ständen der Aussteller im Info-Forum für Ihre Fragen zur Verfügung! Inklusive Imbiss und Kaffeepause zahlen BDP-Mitglieder 85 Euro Teilnahmegebühr. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Mehr erfahren Sie hier.

Helfer und Heiler - PID hilft, die Spreu vom Weizen zu trenne
Wer sich im Internet auf die Suche nach einer Psychotherapie begibt, stößt auf viele interessante Informationen, aber leider auch auf viel Wildwuchs: Beispielsweise kann man/frau sich für gutes Geld, versteht sich, mit intuitiv geführten Sitzungen voller Gesänge und Handauflegen therapieren lassen. Wenn das nicht hilft: Eine Ahnenkarmaauflösung oder eine sinnliche Tantramassage gefällig? Seitdem der BGH im Jahr 2004 entschieden hat, dass so genannte "Heiler" keine Heilpraktikererlaubnis benötigen, weil sie keine medizinischen Tätigkeiten ausübten, vermehrt sich das Angebot solcher unseriöser Anbieter, ohne dass dagegen rechtlich vorgegangen werden kann. Um so wichtiger ist angesichts solcher Offerten die öffentlichkeitswirksame Darstellung seriöser Verfahren. Eine Aufgabe, der sich der Psychotherapie-Informations-Dienst (PID) des BDP neben der eigenen Vermittlung seriöser Therapien und Therapeuten verschrieben hat. In Kürze ist PID-Leiterin Dipl.-Psych. Uschi Grob, (www.psychotherapiesuche.de) im Forum der Zeitschrift Myself in dieser Weise wieder aktiv. Ab dem 24.09.2007 gibt sie dort z. B. Auskunft, wie man/frau den passenden Psychotherapeuten findet, was eigentlich in einer Sitzung passiert und wie lange eine Therapie dauert.

DPA aktuell
In dem Seminar "Psychologie von Stalkern: Falleinschätzung und Gefährlichkeitsprognose" (2.-3.11.2007 in Darmstadt) lernen die Teilnehmer die psychologischen und psychiatrischen Besonderheiten von Stalkern sowie das Zusammenspiel zwischen Stalking und physischer Gewalt kennen, um selbst individuelle Falleinschätzungen und Risikoprognosen vornehmen zu können. Mehr Informationen.

Kurzfristig noch Plätze frei in der Fortbildungsreihe Heilhypnose
Die vielseitige Fortbildungsreihe "Heilhypnose" startet am 29.09.2007 einen neuen Durchgang. Die Reihe vermittelt den Teilnehmern Techniken, Übungen, Anwendungen und Hintergründe der Hypnose. Näheres über die Inhalte erfahren Sie im Internet.

Einführung in das Neurolinguistische Programmieren (NLP)
Das Semiar findet am 2./3.11.2007 in Hannover statt. Es vermittelt einige der bewährten NLP-Interventionsmuster, die direkt in praktischen Übungen umgesetzt werden. Näheres hier.

Wirtschaftspsychologie aktuell: Vorteilsabo für Mitglieder
Am 20. September 2007 erscheint die neue Ausgabe 3/07 "Gesundheit" der Zeitschrift Wirtschaftspsychologie aktuell. Lesen Sie darin mehr über die ganze Bandbreite psychologischer Gesundheitsförderung: Z. B. wie sich betriebliche Gesundheitsförderung rechnet. Autoren sind u.a. Frank Hauser, Great Place to Work Institute®, Dr. Rainer Thiehoff, Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), sowie Dr. Saskia-Maria Weh und Torsten Brandenburg, Kienbaum Management Consultants. Bestellen Sie gleich Ihr Heft. Für alle BDP-Mitglieder gilt übrigens der Jahresabo-Vorteilspreis: Sie zahlen für vier Themenausgaben pro Jahr nur € 57,60 (inkl. MwSt. und Versand) und sparen so 20%! Bestellen Sie noch heute Ihr günstiges Jahresabo. Geben Sie dabei im Anmerkungs-Feld bitte Ihre BDP-Mitgliedsnummer an!

Sonderaktion für BDP-Newsletter-Abonnenten
Der Deutsche Psychologen Verlag liefert den für BDP-Mitglieder zum Vorteilspreis von 16,- EUR (statt Ladenpreis 18,- EUR ) erhältlichen Ratgeber von Dr. Udo Boessmann "Wirksam behandeln - Nutzung von bewussten und unbewussten Aufträgen in der Psychotherapie, Medizin und Supervision" bis zum 30.09.07 versandkostenfrei, wenn Sie bei Ihrer Bestellung folgenden Zahlencode angeben: 87 01 09. Am schnellsten geht's per E-Mail. Eine Buchbesprechung und weitere Informationen finden Sie hier.

TIPPS UND TERMINE

Wohin geht die Reise?
Diese Frage stellt Report Psychologie 9/07 in der Rubrik "Fokus" und widmet sich mit zwei interessanten Beiträgen der Tourismuspsychologie. Dem Thema "Reisen" gilt auch der aktuelle Online-Buchtipp auf der Homepage der Zeitschrift. In "Das Selbst und die Fremde" geht es um psychische Grenzerfahrungen auf Reisen. Mehr dazu hier.

Die Fachtagung Notfallpsychologie am 22. September in Berlin
und weitere Termine der Sektion Klinische Psychologie in den nächsten Wochen - darunter die Mitgliederversammlung am 13.10.2007 in Dresden - finden Sie hier..

Interdisziplinärer Kongress: Selbstorganisation von Geist und Gehirn
Wann: 7. - 9.10.2007, Wo: Psychosomatisches Zentrum Waldviertel, A-3730 Eggenburg/Niederösterreich. Key note speaker: Prof. Dr. Dr. Hermann Haken, Prof. Dr. Michael J. Lambert, Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Andreas Remmel, Prof. Dr. Günter Schiepek, Selbstorganisation und Neurobiologie des Selbst, Real-Time Monitoring und datenbasierte Prozessteuerung von Psychotherapien, Psychotherapie als selbstorganisierender Prozess: Konsequenzen für die Praxis. Kosten: 150€, 90€ für Studenten. Informationen.

Freiberufler-Tag 2007: Praxisnahe Themen
Der diesjährige Freiberufler-Tag (24./25. November 2007, Königswinter) der Sektion Freiberufliche Psychologen im BDP wartet wieder mit einem vielversprechenden "klassischen" Programm auf. Oberstes Leitmotiv ist dementsprechend der Praxisbezug der Themen, die von namhaften Referenten dargeboten werden. Alle Informationen.

Erstes Alumni-Treffen an der Uni München
Wie die Landesgruppe Bayern im BDP mitteilt, findet am 16.11.2007 das erste Alumni-Treffen ehemaliger Psychologiestudenten der Uni München statt. "Das ist sicher auch für viele unserer Mitglieder eine gute Gelegenheit, sich zu erinnern, zu treffen und nach vorne zu schauen", erklärt die Vorsitzende der Landesgruppe Angelika Wagner Link. Gastgeber ist das Departement Psychologie unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Frey. Um frühzeitige Anmeldung wird gebeten. Bitte E-Mail.

ZU GUTER LETZT

Herbstzeit = Pflanzzeit
Pünktlich zu Herbstbeginn machen wir Ihnen hier ein paar Vorschläge für Ihren Vorgarten.

Alle BDP-Termine sowie Tagungen und Kongresse mit und ohne BDP auf einen Blick.



Newsletter-Redaktion:
Hans-Werner Drewe (Tel. 0228-987 31-16, drewe@bdp-verband.org)
Beate Sund (Tel. 0228-987 31-43, b.sund@bdp-verband.org