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BDP-Newsletter Juni 2006

  • Sektion: EuGH-Urteil erschwert Bemühungen um Reduzierung tödlicher Unfälle
  • BDP begrüßt EU-Pläne zur Förderung der psychischen Gesundheit
  • BDP: Koalitionsentwurf für Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz gelungen
  • Deutscher Psychologiepreis 2006 geht an Professor Friedrich Lösel
  • Russische Schulpsychologen auf Deutschand-Tournee
  • Europaweit erstes Behandlungsprogramm für Cannabisabhängige
  • Interdisziplinäres Zentrum für mehr Sicherheit im Auto gegründet
  • Neuer Jahrgang im Master-Studiengang Mediation
  • Was weiß die Psychologie schon von Fußball...?
  • Automobiles Training - ein außergewöhnliches Therapieangebot
  • Uni Bochum sucht Partner für "Borakel"
  • Neu: Kriminologie als Fernstudiengang
  • Der BDP an den Unis: Spezielles Vortrags-Angebot im SS 2006
  • PID-Marketing durch Online-Beratung
  • VPP-Newsletter in neuer Aufmachung
  • Tipps und Neuerscheinungen des DPV
  • Akademie aktuell: Familien-Mediation neu im Programm
  • Kompaktes Programm am Existenzgründungstag
  • Existenzgründung wird auch weiterhin gefördert
  • CHE-Studienkredit-Test online
  • Seriositäts-Check für Branchenregister
  • Die psychologische Seite der Zusammenarbeit in Organisationen
  • Weitere interessante Termine

AKTUELLES THEMA

BDP-Sektion: EuGH-Urteil erschwert Bemühungen um Reduzierung tödlicher Unfälle
Autofahrer mit schweren Suchtproblemen und anderen erheblichen Einschränkungen ihrer Fahreignung in nicht geringer Zahl machen Deutschlands Straßen unsicher - das befürchtet die Sektion Verkehrspsychologie als Folge eines kürzlich vom Europäischen Gerichtshof gefällten Urteils zum so genannten Führerscheintourismus. Das Gericht entschied, dass die Gültigkeit eines im Ausland erworbenen Führerscheins nach Ablauf einer festgesetzten "Sperrfrist" - im Urteilsfall nach einer Alkoholfahrt mit hoher Promille - nachträglich von der Fahrerlaubnisbehörde nicht in Frage gestellt werden darf und auf Antrag des Bewerbers in eine gültige deutsche Fahrerlaubnis umgeschrieben werden muss. Auflagen oder Bedingungen für eine Umschreibung - etwa eine erfolgreich bestandene Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) - sind demnach nicht mit EU-Recht vereinbar. Nach Auffassung der Sektion Vekehrspsychologie hat der Europäische Gerichtshof damit ein massives Hindernis für die Realisierung des EU-Ziels aufgerichtet, die Zahl der tödlichen Unfälle in Europa bis zum Jahr 2010 auf 20.000 pro Jahr zu reduzieren. Dennoch hat dieses Urteil für den Sektionsvorsitzenden Dipl.-Psych. Adalbert Allhoff-Cramer auch sein Gutes. Lesen Sie seinen ausführlichen Kommentar.

NACHRICHTEN

BDP begrüßt EU-Pläne zur Förderung der psychischen Gesundheit
Der BDP hat in einer Stellungnahme zu dem von der Europäischen Kommission vorgelegten Grünbuch "Die psychische Gesundheit der Bevölkerung verbessern" die darin von Kommission und Rat der EU entwickelten Initiativen zur Förderung psychischer Gesundheit begrüßt. Sie seien "aus unserer Sicht zwar nicht vollständig, aber grundsätzlich gut geeignet, die Zielsetzungen zu befördern und langfristig auch zu erreichen," erklärt der BDP. Allerdings sei das Programm dahingehend zu ergänzen, dass die Aspekte Gesundheitsförderung und Prävention psychischer Erkrankungen mit einem besonderen Schwerpunkt auf besonders benachteiligte Gruppen sowie Kinder und Jugendliche versehen werden sollten. Für die Unterstützung der EU-Projekte zur psychischen Gesundheit hatte sich Anfang Mai dieses Jahres bereits die Delegiertenkonferenz des BDP in einer Resolution ausgesprochen. Lesen Sie mehr dazu.

BDP: Koalitionsentwurf für Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz gelungen
Als in hohem Maße mit den Interessen und Zielen der Psychologen und der Bevölkerung in Einklang stehend hat der BDP den Entwurf der Regierungskoalition zu einem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz in einer Stellungnahme gegenüber dem Bundesjustizministerium gewürdigt. Für gelungen hält der BDP die Einschränkung des Anwendungsbereichs auf privatrechtliche Massengeschäfte (Verträge, bei denen es dem Anbieter regelmäßiggleichgültig ist, wer Vertragspartner, z. B. Käufer ist). Damit werde andererseits auch der Achtung vor der Selbstbestimmung und den persönlichen Interessen der Bürger Rechnung getragen. Im Arbeitsleben liege das Gleichbehandlungsgebot bei der Mitarbeiterauswahl auch im wirtschaftlichen Interesse der Unternehmen, hebt der BDP hervor und verweist auf die existierenden psychologisch-diagnostischen Standards im Rahmen der beruflichen Eignungsbeurteilung, die Eingang in die DIN 33 430 zur beruflichen Eignungsbeurteilung gefunden haben. Die Einrichtung einer öffentlichen Antidiskriminierungsstelle wird vom BDP ebenfalls begrüßt. Insbesondere der Aufgabenstellung der Beratung und Mediation komme aus psychologischer Sicht sehr hohe Bedeutsamkeit zu, sowohl für den Rechtsfrieden als auch für die gesellschaftliche Förderung einer breiten Anwendung der gesetzlichen Regelungen. Der BDP spricht sich deshalb für eine solide personelle und sachliche Ausstattung dieser neuen Stelle als einem wesentlichen Bestandteil der Umsetzung des Gesetzes aus. Ausführliche Info.

Deutscher Psychologiepreis 2006 geht an Professor Friedrich Lösel
Der von BDP, Christoph-Dornier-Stiftung (CDS) und Deutscher Gesellschaft für Psychologie (DGPs) jährlich verliehene, mit 5000 Euro dotierte Deutsche Psychologiepreis wird 2006 an Prof. Dr. Friedrich Lösel vergeben. Mit der Auszeichnung werden wissenschaftliche Leistungen gewürdigt, die für die Anwendungsgebiete der Psychologie von herausragender Bedeutung sind. Lösels Arbeit zeichnet sich nach Ansicht der Jury dadurch aus, dass sie die psychologische Forschung für die Lösung von gesellschaftlich-relevanten, anwendungsbezogenen Fragestellungen nutzbar macht. In jüngerer Zeit arbeitete er beispielsweise zu den Risiken und Schutzfaktoren in der kindlichen Entwicklung, zur Gewalt an Schulen und zur Prävention von Aggression und Kriminalität. Lösel ist seit 1987 Vorstand am Institut für Psychologie der Universität Erlangen-Nürnberg (seit 2005 beurlaubt) und seit 2005 Direktor des Institute of Criminology der University of Cambridge (Großbritannien). Vor Kurzem erhielt er den renommierten Stockholm International Prize in Criminology. Die Verleihung des Deutschen Psychologiepreises findet am 17. September 2006 zum Auftakt des 45. Kongresses der DGPs in Nürnberg statt. Lesen Sie auch die Pressemitteilung der DGPs.

Russische Schulpsychologen auf Deutschand-Tournee
Auf Einladung der Sektion Schulpsychologie im BDP haben sich im Mai dieses Jahres 16 Schulpsycholog(inn)en aus Russland in der Bundesrepublik aufgehalten. Der Besuch führte sie in neun deutsche Städte. Nach einem Aufenthalt deutscher Schulpsychologen in Moskau 2005 war es der zweite Erfahrungsaustausch. Durch zahlreiche Besuche in Schulpsychologischen Beratungsstellen und in Schulen erhielten die russischen Kolleginnen und Kollegen Einblick in die schulpsychologische Arbeit in Deutschland. Mit Verwunderung stellten die Gäste fest, dass die Ausstattung der Schulen mit Schulpsychologen in Deutschland sich mit der in Russland nicht messen kann. Während in Moskau an jeder Schule mindestens ein Schulpsychologe arbeitet und für ca. 500 Schüler zuständig ist, hält Deutschland mit einer durchschnittlichen Relation von 1:12000 in Europa das Schlusslicht.

Europaweit erstes Behandlungsprogramm für Cannabisabhängige
Als eine dreistufige Therapie entwickelt und erprobt ein Psychologenteam der TU Dresden derzeit ein Entwöhnungsprogramm ("CANDIS"), das Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Ausstieg aus dem Cannabiskonsum erleichtern soll. Im ersten Schritt wird die Veränderungsmotivation der Teilnehmer gefördert. Dazu werden Vor- und Nachteile des Cannabiskonsums diskutiert und geklärt, wie die Abhängigkeit individuell entstanden ist. Danach werden im Rahmen einer Verhaltenstherapie Fertigkeiten eingeübt, um den Cannabiskonsum aufzugeben. Darunter fallen z.B. Strategien zur Rückfallprophylaxe oder Bewältigungstechniken bei starkem Verlangen nach Cannabis. Schließlich werden Fragestellungen und Anliegen aus unterschiedlichen Lebensbereichen der Patienten mittels eines Problemlösetrainings angegangen. Teilnehmen können bis Ende 2006 Personen ab 16 Jahren, die ihren Cannabiskonsum verändern möchten. Weitere Informationen.

Interdisziplinäres Zentrum für mehr Sicherheit im Auto gegründet
ABS, ESP, Tempomat, Einparkhilfe, Reifendruckkontrolle - die Liste der Fahrerassistenzsysteme im Auto wird ständig länger. Dieser Trend stellt hohe Anforderungen an Entwicklerteams, die im Idealfall aus Ingenieuren, Ergonomen und Psychologen bestehen. An der TU Chemnitz hoben die Professuren Nachrichtentechnik, Arbeitswissenschaft sowie Allgemeine Psychologie und Arbeitspsychologie (Prof. Dr. Josef F. Krems) dazu kürzlich das Interdisziplinäre Zentrum für Fahrerassistenzsysteme (kurz: I-FAS) aus der Taufe. Aktuelle Themen betreffen die Fahrzeugumfelderkennung, die ergonomische Gestaltung von Anzeigen und Bedienelementen sowie Nachtsichtsysteme. Weitere Informationen.

Neuer Jahrgang im Master-Studiengang Mediation
An der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) wird ab SS 2007 wieder ein dreisemestriger, berufsbegleitender Master-Studiengang Mediation angeboten. Er richtet sich an Einsteiger, die eine vollständige praktische Mediationsausbildung erhalten, und an ausgebildete Mediatoren. Max. 52 Teilnehmer werden aufgenommen und nach dem Stand ihrer Mediationserfahrung unterrichtet. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31.10.2006. Weitere Informationen.

Was weiß die Psychologie schon von Fußball...?
Eine ganze Menge, behauptet ZPID, das Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation in Trier, und belegt dies mit Datenbankauszügen aus PSYNDEX zur Fußballpsychologie (PDF) und zu Fußballtests (PDF).

Automobiles Training
Dank ihrer außergewöhnlichen Ausbildungskombination als Diplom-Psychologin und Fahrlehrerin hat BDP-Mitglied Alexandra Bärike ein außergewöhnliches Therapieangebot entwickelt: Mit praktischem Desensibilisierungstraining, d. h. Fahrtrainings in ihrem Fahrschulwagen, verhilft sie Personen mit Autofahr-Ängsten in München, Köln und Hamburg wieder zum Autofahren. Viele Klientinnen und Klienten kommen nach ihrem Bekunden auf Empfehlung von niedergelassenen Psychotherapeuten/innen, die sich - verständlicherweise - nicht zu ihren Patienten ins Auto setzen wollen. Kontakt.

Uni Bochum sucht Partner für "Borakel"
Die Uni Bochum sucht für ihr Online-Beratungstool für Abiturienten ("Borakel" - vgl. BDP-Newsletter 4-2006) Interessenten an der Mitwirkung in einem Berater-Pool. Die Offerte richtet sich vor allem an Psychologen/innen, die bereits freiberuflich tätig sind und ihr Leistungsangebot um eine Beratung zur Berufswahl- bzw. Karriereentscheidung für die Zielgruppe Schüler/ Abiturienten erweitern wollen. Der Einstieg dazu ist ein (kostenpflichtiger) zweitägiger Workshop am 15. und 16.9.2006. Nähere Auskünfte über E-Mail oder Tel. 0234-3222676.

Neu: Kriminologie als Fernstudiengang
Für Juristen, Polizeibeamte, Psychologen, Mediziner und verwandte Berufe bietet die Uni Bochum (JurFak) den Masterstudiengang "Kriminologie und Polizeiwissenschaft" ab WS 2006/2007 auch als viersemestrigen Fernstudiengang an. Bewerbungen für Präsenz- (2 Semester) und Fernstudium sind bis zum 15. Juli 2006 möglich. Ausführliche Informationen Tel. 0234/32-25247 (Dipl.-Psych. Frank Fischelmanns) und im Internet.

BDP INTERN

Der BDP an den Unis: Spezielles Vortrags-Angebot im SS 2006
Psychologie als Profession ist in mehrfacher Hinsicht das Schwerpunktthema von Dipl.-Psych. Dipl.-Ök. Luiza Olos, die sich uns als Referentin zur Verfügung gestellt hat. Ihre Mitwirkung an der empirischen Erforschung der "geschlechtsspezifischen Berufsverläufe in Medizin und Psychologie" (DFG-Projekt PROFIL), die intensive Beschäftigung mit der Thematik in eigenen Arbeiten und in Seminaren mit Psychologiestudierenden sowie nicht zuletzt ihre didaktischen und rhetorischen Fähigkeiten qualifizieren das als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der FU Berlin tätige BDP-Mitglied in ganz besonderem Maße für berufsorientierende Vorträge wie zum Beispiel: "Quo vadis PsychologIn? Typische Berufswege von Psychologinnen und Psychologen" oder "Meine Berufung? PsychologIn! Psychologie als Berufs- und Spielfeld". Die Termine sind abrufbar (PDF).

PID-Marketing durch Online-Beratung
Fünf Tage lang (29.5.-2.6.06) stand Dipl.-Psych. Uschi Grob, Leiterin des Psychotherapie-Informations-Dienstes (PID) den Lesern des Psychologie-Magazins emotion für eine Online-Beratung (auf der Website der Zeitschrift) rund um das Thema Psychotherapie zur Verfügung. Fragen wie: Wann ist eine Therapie angezeigt? Welche Therapieform ist für mich geeignet? Wie kann ich meine Bekannte darin bestärken, eine Therapie zu beginnen? forderten zu anspruchsvollen Antworten heraus. Vergleichsweise leicht hatte es die Psychologin hingegen auf die Frage: Wie finde ich einen Therapeuten? Antwort: *** www.psychotherapiesuche.de. Wer sich als Anbieter für die Aufnahme in des Register interessiert, findet dort ebenfalls entsprechende Infos.

VPP-Newsletter in neuer Aufmachung
Statt der bisherigen Links auf die Homepage gibt der Newsletter der BDP-Sektion VPP künftig einmal im Monat einen kurzen inhaltlichen Überblick über die Themen, mit denen sich der VPP aktuell auseinandersetzt. Für eine umfassendere Information werden jeweils die entsprechenden Links angefügt. Abonnieren kann man unter VPP.org. Dort findet sich auch das VPP-Newsletter-Archiv (ab Ausgabe 6/2006).

Entscheidende Wirkfaktoren in der Psychotherapie
Das Buch zum Thema, "Wirksam behandeln" von Udo Boessmann wendet sich an Therapeuten/innen, die nicht nur das Krankheitssymptom behandeln, sondern auch die dahinter stehende Dynamik der Störung verstehen wollen. So urteilt das Deutsche Ärzteblatt, Ausgabe PP, in seiner Juni-Ausgabe 2006 (S. 242). Nachzulesen hier. Weitere Infos zum Buch und Bestellcoupon.

Neuer "Boessmann" kommt im Juli - jetzt bestellen und sparen!
Struktur und Psychodynamik lautet der Titel des neuen Buches von Udo Boessmann, das im Juli beim DPV erscheinen wird. Auf knapp 100 Seiten liefert es einen kompakten Überblick über den Themenkomplex Struktur/Psychodynamik/Behandlungsfokus. Die neue Broschüre ist für 11,80 Euro erhältlich. Unser Exklusivangebot für Empfänger des BDP-Newsletters: Wer bis zum 1.7. eine Mail mit dem Betreff "Vorbestellung 75-7" und Adresse oder BDP-Mitgliedsnummer sendet, erhält das Buch sofort nach Erscheinen versandkostenfrei!

Anzeigenschluss Report Psychologie 8/06 nicht versäumen!
BDP-Mitglieder können Kleinanzeigen für die nächste Ausgabe des Report Psychologie bis zum 3. Juli 2006 einfach und bequem online aufgeben. Das Heft erscheint am 20. Juli. Sie erhalten außerdem 5,- Euro Rabatt, wenn Sie dabei den Rabattcoupon aus dem aktuellen BDP-Servicescheckheft einlösen.

"Praxis der Rechtspsychologie" mit Themenschwerpunkt Kinderdelinquenz
Ausgabe 1/06 der Zeitschrift "Praxis der Rechtspsychologie" wird Ende Juni ausgeliefert. Das Einzelheft kostet 12 Euro zzgl. Versand und kann mit dem Betreff "PdR 1/06" per E-Mail vorbestellt werden. Im Jahresabonnement werden zwei Ausgaben zum Preis von 20 Euro zzgl. Versand geliefert. Bei Direktbestellung eines Jahresabos winkt zusätzlich eine Buchprämie aus dem DPV-Programm.

Akademie aktuell: Fortbildungscurriculum Familien-Mediation neu im Programm
In Kooperation mit der Mediationswerkstatt Münster startet die Deutsche Psychologen Akademie im November wieder ein Fortbildungscurriculum in Familien-Mediation. Teilnehmen können Personen mit abgeschlossenem Psychologie- oder juristischem Studium (ggf. mit vergleichbarem Abschluss), die über Praxiserfahrung verfügen. Abschluss gemäß den Richtlinien der Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation sowie den Richtlinien der Europäischen Charta für Familienmediation ist möglich. Wissenschaftlicher Leiter ist Dipl.-Psych. Heiner Krabbe. Das Curriculum beinhaltet insgesamt sechs Kurse (140 Zeitstunden) und startet vom 23.-25.11.06 mit einem Überblick-Seminar im Raum Duisburg. Nähere Informationen. Die Akademie hat überdies angekündigt, bald mit einem eigenen, zwei- bis viermal jährlich erscheinenden DPA-Newsletter zu starten.

TIPPS UND TERMINE

Kompaktes Programm am Existenzgründungs- und Existenzsicherungstag
Eine geballte Informationsladung erwartet die Besucher des Existenzgründungs- und Existenzsicherungstages 2006 am 11. November in Berlin (BDP-Bundesgeschäftsstelle). Von betriebswirtschaftlichen über rechtliche Aspekte der Selbstständigkeit bis zu Akquise, Marketing und Qualitätssicherung geben Experten zu allen wichtigen Fragen der Praxis- bzw. Unternehmensgründung von Psychotherapeuten/innen und Psychologen/innen ihr Wissen preis. Weitere Ansprechpartner stehen parallel zu den Vorträgen den Tag über im "Info-Forum" für Auskünfte und beratungen zur Verfügung. Programm und Anmeldung.

Existenzgründung wird auch weiterhin gefördert
Die so genannte Ich-AG läuft in der bisherigen Form aus und kann nur noch bis zum 30.6.2006 beantragt werden. Für die vor dem Stichtag begonnenen Ich-AGs gelten die jetzigen Regelungen aber unverändert weiter. Auch auf die Weiterbewilligung des Existenzgründungszuschusses im zweiten und dritten Förderjahr hat die Neuregelung keinen Einfluss. Ich-AG und Überbrückungsgeld werden voraussichtlich ab Anfang Juli zu einer Neuregelung zusammengefasst. Künftig soll den Existenzgründern in den ersten 9 Monaten ein Betrag in Höhe ihres Arbeitslosengeld I-Anspruches plus EUR 300,- monatlich bezahlt werden. Die Pauschale kann nach zweiter Prüfung des Gründungsvorhabens für weitere 6 Monate bezogen werden, was im Ermessen des Arbeitsvermittlers liegt. Wie bisher muss ein Businessplan erstellt und durch eine fachkundige Stelle geprüft werden. Diese Prüfung bietet der Wirtschaftsdienst des BDP im Rahmen einer Existenzgründungsberatung für EUR 100,- für BDP-Mitglieder und EUR 150,- für Nichtmitglieder an. Informationen zur Beratung.

CHE-Studienkredit-Test 2006 online
Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat 41 Studienkredit-Angebote untersucht. Unterschiede gibt es insbesondere bei den Kosten, der Risikobegrenzung und beim verfügbaren Kreditrahmen. Fazit: Die Auswahl eines Kredits kann nicht pauschal getroffen werden, sondern muss von den individuellen Anforderungen abhängig gemacht werden. Die im Test veröffentlichten Ergebnisse bieten dazu eine systematische Unterstützung. Details hier.

Seriositäts-Check für Branchenregister
Freiberufler erhalten häufig recht dubiose Aufforderungen, sich in Register und Verzeichnisse eintragen zu lassen. Vorsicht ist also geboten. Mit einem Seriositäts-Check für Branchenregister und -verzeichnisse können Sie die Güte von Eintragsangeboten prüfen. Zu den Tipps.

Die psychologische Seite moderner Formen der Zusammenarbeit in Organisationen
So lautet das Thema des elften Landauer Symposiums, das der Arbeitsbereich Psychologie des Arbeits- und Sozialverhaltens der Landauer Universität am 6. Oktober 2006 veranstaltet. Vier Themenblöcke stehen auf dem Programm: Chancen und Probleme "technologieunterstützter Zusammenarbeit in Organisationen", die Zukunft psychologischer Personalarbeit, "Kooperation zwischen Abteilungen" und "Führung durch Selbstführung". Nähere Informationen und das Anmeldeformular.

Gesprächsabend zum Thema "Ambulante Behandlung junger Sexualdelinquenten"
am 22.6 2006, 18.30 Uhr, in der Uni Köln. Referentin ist die frühere Vorsitzende der Sektion Rechtspsychologie im BDP, Prof. Dr. Sabine Nowara. Mehr Info.

Deutscher Verkehrsexpertentag 2006
22./23. Juni, Bonn. Gebührenermäßigung für BDP-Mitglieder. Programm/Anmeldung.

Psychotherapieausbildung, Forensik, Neuropsychologie, Notfallpsychologie...
- das sind u.a. die Themen beim 1. Tag der Klinischen Psychologie unter dem Motto: "Von neurotisch bis neuronal" am 24.6.2006 an der Uni Düsseldorf. Eine Veranstaltung der BV Studierende im BDP für Studenten/innen aller Semester. Mehr Info.

Call for Papers
Für die 12. Rheinischen Allgemeinen Psychotherapietage (9. - 11.11.2006 in Bonn) können noch bis zum 25. Juni Beiträge (30 Min. Vortrag o. 90 Min. Workshop) angemeldet werden bei Dr. med. Dipl. Psych. Jürgen Junglas. Das Tagungsthema lautet: "Tödliche Gedanken - Prävention und Therapie der Suizidalität"

ZU GUTER LETZT

Wenn die Fußball-WM am 24. Juni 2006 eine Spielpause einlegt, brauchen Sie sich dennoch nicht zu langweilen. Schauen Sie zu, wie ein Dutzend blecherne Schuhkartons jaulend, blinkend, klingelnd über den Rasen der Universität Hohenheim wuseln. Bei der Endausscheidung in der Weltmeisterschaft der Feldroboter. Bier und Würstchen gibt's auch. Vorabinfo.

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Newsletter-Redaktion:
Hans-Werner Drewe (Tel. 0228-987 31-16, drewe@bdp-verband.org)
Beate Sund (Tel. 0228-987 31-43, b.sund@bdp-verband.org